Das Tanklöschfahrzeug (Baujahr 1986) ist das in der Regel erstausrückende Fahrzeug des Löschbezirks.
Dafür besitzt es eine umfangreiche Beladung sowohl für die Brandbekämpfung als auch für die
technische Hilfeleistung.
Im Fahrzeug haben 9 Feuerwehrleute Platz, zwei davon können sich bereits während der Fahrt mit
schwerem Atemschutz ausrüsten.
Für Brandeinsätze führt das TLF 2500 l Wasser und 200 l Schaummittel mit, ist mit Schnellangriffseinrichtungen
für Wasser und Schaum ausgestattet und besitzt einen Dachmontior.
Für die Technische Hilfeleistung sind auf dem Fahrzeug ein hydraulischer Rettungssatz mit Schere
und Spreizer sowie ein Akku-Spreizer verladen. Daneben werden Kettensäge, Trennschleifer, Beleuchtungsgeräte
und eine Tauchpumpe mitgeführt.
Sonstige Besonderheiten der Beladung: Wasserbetriebener Hochdrucklüfter, 3-teilige Schiebleiter, Lichtmast, umfangreiche
Sanitätsausstattung, Hitzeschutzanzüge, Spineboard
Der 1961 erbaute Glöckner-Humboldt-Deutz dient als Schlauchwagen vor allem der Wasserförderung über lange Wegestrecke.
Dazu transportiert er Schlauchmaterial mit einer Gesamtlänge von 2000 Metern. Diese können von der 6-köpfigen
Besatzung während der Fahrt verlegt werden. Ergänzend sind auf dem Fahrzeug Schlauchbrücken und eine
Tragkraftspritze verladen.
Um selbstständig einen Löschangriff durchzuführen, stehen der Besatzung außerdem zahlreiche wasserführende
Armaturen zur Verfügung.
Das Mehrzweckfahrzeug (Besatzung: 6 Einsatzkräfte) ist mit einem Pritschenaufbau mit Ladebordwand
ausgestattet. Dies ermöglicht eine variable Beladung mit Containern. Zur ständigen Beladung gehören
Tragkraftspritze und Stromaggregat, Wassersauger, Ölbindemittel und eine Schleifkorbtrage.
Außerdem werden zur Durchführung eines selbstständigen Löschangriffs Schlauchmaterial und wasserführende
Armaturen mitgeführt.